Wie du Instagram clever für Dein E-Mail Marketing nutzen kannst!

Gastartikel von Janine Wirtz

Brauchst man E-Mail Marketing noch im Jahre 2020?

Es wird behauptet – E-Mail Marketing sei out, es ist tot und man solle lieber auf andere Marketing Kanäle setzen. Dies ist zum Teil auch richtig – aber nur zum Teil.

Und ja, E-Mail Marketing gehört zur älteren Fraktion und die erste E-Mail wurde 1984 in Deutschland empfangen. Ganz so Jung ist sie nun nicht mehr – tot ist sie aber noch lange nicht. Durch falsche Anwendung und veraltete Strategien landen viele unrelevante E-Mails in unseren Postfächern. Dadurch leidet ihr Ruf enorm.

Das ist natürlich nicht der Sinn und Zweck der ganzen Geschichte. Wir wollen unsere Leser bzw. Kunden nicht nerven, ihnen nicht die Zeit stehlen – wir wollen ihnen helfen. Hier steht die Customer Journey im Vordergrund und dies bedeutet, dass Du Deine Leser führst. Sie auf ihrem Weg, zu Deinem Produkt begleitest, bestehende Hürden aus dem Weg räumst und Probleme löst.

Das E-Mail Marketing kann Dich dabei unterstützen und ist (fast) für jedes Business ein hilfreicher Marketingkanal.

Merke: Auf einem Bein steht es sich bekanntlich schlecht. E-Mail Marketing ist ein Kanal, über den Du mit Deinen Kunden kommunizieren kannst. Du solltest definitiv noch weitere Kanäle, zur Kommunikation nutzen und diese miteinander verbinden.

In diesem Blog-Artikel erfährst du:

  • warum das E-Mail Marketing so wertvoll ist

  • was schreibt man per E-Mail, wenn man auf Instagram unterwegs ist

  • 5 wertvolle Tipps für Dein E-Mail Marketing

     

Warum ist das E-Mail Marketing so wertvoll?

Ca. 80% Deiner Webseiten Besucher kommen einfach nicht wieder. (Eine Hausnummer und natürlich kann sie variieren.)

Sie gehen und werden voraussichtlich auch nicht noch einmal vorbeischauen. Du weißt nicht wer sie sind und kannst sie nicht wieder ansprechen, ihnen helfen oder gar ein Angebot unterbreiten. Persönliche Ansprache ist hier fehl am Platz.

Ja, sie sind einfach weg – dabei könnten es potenzielle Kunden sein. Sie sind nicht umsonst auf Deiner Webseite! Sie interessieren sich für Dich und Dein Angebot, sonst wären sie nicht bei Dir.

Natürlich findest Du viele Menschen auf all den anderen Kanälen. Gefühlt ist jeder bei Facebook, Instagram und Pinterest. Aber auch nur gefühlt. Die Anmeldungen steigen zwar, trotzdem gibt es Millionen von Menschen die nicht auf Instagram und Co. sind, welche Du erreichen könntest.

Und hier kommt der Clou – eine E-Mail Adresse hat fast jeder. Sind wir mal ehrlich, sobald Du online unterwegs bist, Dich irgendwo anmelden möchtest, brauchst Du eine E-Mail Adresse.

Das Geniale daran – Du bist immer dabei, in der Tasche oder am Handgelenk. Schließlich lesen ca. 86% der Menschen ihre E-Mails unterwegs, ganz easy auf dem Telefon, dem Tablet oder der Watch.

Und der größte Pluspunkt ist der, dass Du Deine Leser auch wirklich erreichst. Deine E-Mail kommt an, sie flattert direkt ins Postfach. Hier gibt es keinen „bösen“ Algorithmus, welcher selektiert und in dir Karten spielt. Du entscheidest, wer eine E-Mail bekommt und wer nicht. Du darfst entscheiden, wann sie eine E-Mail bekommen und wie oft.

All das liegt in Deiner Hand. Du darfst hier der „Bestimmer“ sein, niemand anderes.

Was schreibt man per E-Mail, wenn man auf Instagram unterwegs ist?

Hier unterscheiden wir zwischen Long-Form Content und Short-Form Content. Auf Instagram geben wir eher Short-Form Content heraus. Kurz und knackig, wird in der Caption erklärt – worum es geht. Selbst in den Storys fassen wir uns kurz und geben eher kleine Häppchen heraus. Die Aufmerksamkeitsspanne unserer Follower ist hier ziemlich kurz.

Deine E-Mails sind dann schon eher der Long-Form Content. Hier nehmen sich die Leser mehr Zeit und Du hast die Möglichkeit mehr in die Tiefe zu gehen und Dein Thema umfangreicher zu beschreiben, Geschichten zu erzählen oder Du kannst exklusiveren Content anbieten.

5 wertvolle Tipps für dein E-Mail Marketing

 

1.Sichere Deine Community ab

Hast Du Dir schon einmal die Frage gestellt – was passiert, wenn Dein Account gesperrt oder gelöscht wird? Wie Du all Deine Follower erreichen kannst? Abgesehen davon, dass all Deine Follower weg sind – ist auch Deine Arbeit weg. Puff – verschwunden.

Hört sich wie eine Horror-Story an? Ist einigen Menschen schon passiert. Der Account wurde übernommen, war weg, sie wurden gesperrt oder gehackt.

Nein, bitte – hier möchte keiner Angst schüren. Es soll ein kleiner „Rüttler“ sein. Eine Bitte. Und zwar, dass Du Dir Deine Community absicherst. Wie Du das machst?
Mit einer E-Mail Liste!

Überlege Dir ein Freebie. Etwas Kostenloses. Was kannst Du Deiner Community anbieten damit sie sich in Deine E-Mail Liste eintragen. Hol Deine Community auf Deine E-Mail Liste und sichere sie Dir.

Wenn Dein Account jetzt gesperrt oder gelöscht wird und all Deine Follower weg sind. Dann erreichst Du sie trotzdem – per E-Mail. Ganz easy in ihrem Postfach.

2. Verbinde Instagram und E-Mail Marketing.

Die meisten Menschen geben sich sehr viel Mühe auf Instagram. Sie geben Content heraus, welcher hilft, Problem löst und den Follower ein Stück weiter bringt.

Aber auch hier ist es, wie mit Deinen Followern. Wenn der Account weg ist, dann ist auch Deine Arbeit weg – puff. Alles für die Katz.

Tipp: Überlege Dir, wie Du all Deine Arbeit auf das E-Mail Marketing implementieren kannst. Du hast vor kurzem eine Challenge gestartet und diese ist super eingeschlagen?

Klasse… dann schnapp Dir den Inhalt, packe ihn in mehrere E-Mails und automatisiere ihn.

So, kannst Du noch mehr Menschen in Deine Liste ziehen und hast es geschafft, dass Dein Content nachhaltig ist. Die Sequenz arbeitet für Dich, 24/7! Egal, wann Deine Abonementen sich anmelden – sie bekommen die E-Mails und Du musst nicht dabei sein!

Genial, oder? Soll sich ja auch lohnen – schließlich steckst Du viel Zeit und Energie in solch eine Challenge.

3. Du stehst im Rampenlicht

Der Scheinwerfer ist auf Dich gerichtet. Ja, Du stehst gerade im Rampenlicht. Das bedeutet, wenn sich jemand in Deine E-Mail Liste einträgt, dann hole ihn ab und löse das erste Problem. Bitte schicken Deinen Abonnenten nicht nur das Freebie, sondern begrüße sie.

Baue eine kleine Willkommenssequenz. Hier kannst Du Deinen Lesern „Hallo“ sagen, Dein Freebie begleiten, erste Probleme lösen und sie qualifizieren. Du kannst es wie ein „Erstgespräch“ sehen. Deine Willkommenssequenz ist sozusagen ein automatisiertes Erstgespräch.

Solch Sequenz ist super wichtig, weil sie die höchste Öffnungsrate mit sich bringt. Diese E-Mails haben, im Durchschnitt, eine Öffnungsrate von 90%.

Habe keine Angst, dass Du Deine Leser nerven könntest! Sie sind nicht umsonst bei Dir. Du darfst ihnen schreiben und Dir eine Sequenz zur Unterstützung nehmen.

Der größte Fehler ist, wenn sie sich Anmelden und erst 2 Wochen später etwas von Dir hören.

4. Nutze exklusive Inhalte

Gib in Deinen E-Mails Content heraus, welchen Du sonst nicht teilst. Bitte verstehe es nicht falsch! Es hat nichts mit bezahlten Content zu tun.

Du darfst Dir hier einfach überlegen, welchen Content Du auf Instagram nicht oft herausgibst. Oder, welche Informationen sie als erstes bekommen können.

Du kannst auch Community-Gutscheine vergeben, Arbeitsblätter, E-Books, Webinare und viele weitere Tools nutzen.

Werde kreativ und überlege doch einfach was Du gern hättest. Wann meldest Du Dich zu einem Newsletter an und welche Informationen hättest Du gern?!

5. Bewerbe deinen Newsletter

Die meisten Menschen haben einen Newsletter, eine klasse Willkommenssequenz – aber niemand weiß es.

Viele haben Angst ihre Community zu nerven. Den Newsletter zu bewerben wird oft mit dem Wort verkaufen in Verbindung gebracht. Das Wort verkaufen lässt Schweißbärte wachsen, schnürt Hälse zu und der Schüttelfrost lässt auch nicht lange auf sich warten.

Dabei ist Instagram ein super Kanal um von Deinem Newsletter zu reden. Du kannst den Menschen erzählen, welchen Value sie davon haben. Die Menschen haben die Chance ein Teil der Community zu werden.

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Tipp:

Nutze Templates für Deine Story und schreibe den Value auf. So haben Deine Follower alle Informationen auf einem Blick und Dir fällt es wesentlich leichter.

Janine ist der Kopf von FrauWee und Mitgründerin von dem Femful Festival. Sie liebt Zahlen, baut gern Kundenabenteuer und hat das das E-Mail Marketing für sich entdeckt. Sie zeigt  Selbständigen und Unternehmern, wie sie Zeit sparen können, Programme richtig einsetzen und gezielt ihre Lieblingskunden ansprechen.

Janine Wirtz

E-Mail Marketing und Kopf von FrauWee

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