Ein Like ist keine Liebe – 7 Tipps für ein gesundes Miteinander auf Instagram

Wir alle kennen die Tage, an denen wir auf Instagram unterwegs sind und anschließend nicht motiviert oder inspiriert sind, sondern uns einfach nur schlecht fühlen. Denn bei den anderen sieht alles mal wieder viel glänzender aus, als in unserer eigenen Wirklichkeit. Dazu kommt der mysteriöse Algorithmus, der ruft: „Wenn du nicht postest, bist du unwichtig“. Und deshalb produzieren, interagieren und konsumieren wir am laufenden Band.

Ich nenne das Ganze „Mindfuck Instagram“. Doch keine Sorge, mit 7 einfachen Tricks kannst du dich ganz einfach vor dem emotionalen Social-Media-Stress schützen.

In diesem Blogartikel erfährst du:

  • wovor du dich auf Instagram in Acht nehmen musst.
  • 7 Tipps, wie du dich vor emotionalem Stress schützen kannst.
  • wie du mit Konkurrenz und Druck richtig umgehst.
Instagram ist die Plattform, die derzeit alle Welt nutzt. Klingelt morgens der Wecker, geht bei vielen meist der erste Blick auf den Instagram-Feed. Oft steht dabei die Frage im Raum: Habe ich neue Follower, Likes, Kommentare – Anerkennung? Dabei war jeder Instagram-User, ob privat oder im Business, sicherlich schon mehr als ein Mal genervt von diesem emotionalen Druck, den die Plattform aufbaut.

Denn die Anerkennung, die wir alle über diese Plattform suchen, kann schnell auch in das Gegenteil umkippen: Stress, negative Kommentare oder geklaute Ideen können einem so richtig den Tag vermiesen. Genau wie die Konkurrenz, die schon wieder eine perfekte Story hochgeladen hat, während man selber keine neuen Follower gewinnen konnte, geschweige denn Produkte verkaufen.

Und dennoch verbringen wir alle sehr viel Zeit auf der Plattform, denn sie bietet uns auch einen kostenlosen Rahmen, um unsere Produkte zu vermarkten und Kunden zu erreichen. Und dann ist da auch noch das Unternehmen Instagram, das uns signalisiert, dass wir mehrmals am Tag Content mit möglichst großem Mehrwert posten müssen, um zu wachsen.

Ist es wirklich notwendig, so viel Zeit auf Instagram zu verbringen und so viel Energie in diese Plattform zu investieren? Nein, ist es nicht. Ich verrate dir 7 Tipps, wie du einen „Mindfuck Instagram“ verhindern kannst und trotzdem das Beste aus deinem Account herausholst.

1. Produziere Klasse statt Masse

Der böse Algorithmus ruft: „Wenn du nicht postest, bist du unwichtig“ und wir produzieren, interagieren und konsumieren. Natürlich will Instagram, dass wir möglichst viel Zeit auf der Plattform verbringen und andere dazu bringen, das Gleiche zu tun. Doch einfach nur irgendetwas zu posten, um möglichst viel Masse und Aufregung zu erzeugen, sollte nicht das Ziel sein.

Denke immer daran, dass die Qualität deiner Posts viel wichtiger ist, als die Quantität. Guter Content zahlt sich aus und wird deine Follower mehr überzeugen, als inhaltloser Spam.

2. Konzept. Ist. Wichtig!

Warum mache ich das hier? Wie will ich es machen? Welche Kunden möchte ich erreichen? Welche Produkte verkaufen? – Einen Plan für Instagram zu haben, ist ungemein wichtig! Sobald du all diese Fragen für dich geklärt hast, wirst du wissen wie du vorgehen willst und musst. Und dann macht Marketing auf Instagram richtig Spaß. Versprochen!

3. Nutze den Vergleich mit anderen, um dich motivieren zu lassen.

Wer auf Instagram das eigene Business vermarktet, wird früher oder später rechts und links auch auf Mitbewerber stoßen. Man sieht was andere machen, schaut sich deren Konzepte an, nimmt Ideen mit. Man sieht aber auch, wenn andere schneller wachsen, kreativer sind und einem selbst gefühlt immer einen Schritt voraus.

Mal ehrlich: Das ewige sich Vergleichen nervt, ist aber ganz normal. Und dennoch sollte man sich immer wieder ins Gedächtnis rufen, dass Marketing nach außen toll wirken kann, in Wahrheit aber vielleicht gar kein so großer Erfolg dahintersteckt. Steigere dich also nicht zu sehr in den pessimistischen Vergleich mit anderen hinein, sondern versuche dich dadurch motivieren und inspirieren zu lassen. Ist manchmal schwer, kann aber durchaus gelingen.

4. Lass dich von deinem eigenen Erfolg motivieren!

Viel wichtiger, als dich von anderen motivieren zu lassen ist, dich von deinem eigenen Erfolg motivieren zu lassen. Den Blick ab und an nach innen zu richten, kann einem die Augen öffnen. Sich ganz bewusst anzuschauen, was man bereits alles geschafft hat, welche tollen Inhalte man produziert hat und wie viele Leute einem begeistert folgen.

„Willst du lieber 500 Follower und dafür 499 potentielle Kunden

oder 1.000 Follower, aber 999 Zuschauer?“

5. Checke die Qualität deiner Follower

In diesem Zusammenhang solltest du dir auch einmal die Qualität deiner Follower anschauen. Überlege dir, welche Kriterien sie erfüllen müssen, um für dich als potentielle Kunden zu gelten und dann schaue dir an, wie viele unternehmensrelevante Follower du bereits hast. Hängt dein Misserfolg vielleicht damit zusammen, dass dir die falschen Leute folgen? Hast du ein lokales Unternehmen, dann sind für dich beispielsweise weniger die Follower aus Übersee interessant, sondern vielmehr die Leute aus deiner Region.

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Tipp

Mach doch einfach mal eine Umfrage: Wer kommt aus der Region? Und wer folgt mir eigentlich?

6. Dein Unique Selling Point bist du!

Kopiert werden, Ideen-Klau & Co – ja, das kommt vor. Und ja, das ist nicht cool. Doch mal ehrlich, wir kochen auf Instagram alle nur mit Wasser und manchmal ist jemand anderes einfach schneller oder entschließt sich unfair zu spielen. Wichtig ist dabei jedoch, dass du verstehst, dass, was dich von anderen Angeboten unterscheidet und besonders macht, du selbst bist. Deine Art, wie du Dinge vermittelst und verpackst, heben dich hervor. Konzentriere dich darauf.

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Deine Persönlichkeit ist dein wichtigstes Tool!

Besonders, wenn man eine Dienstleistung vermarktet ist das Personal Branding von großer Bedeutung für den Erfolg deines Marketings. Alles, was du deinen Followern bietest, hat es im Zweifelsfall schon auf Instagram gegeben. Doch die Art und Weise, wie du es vermittelst und verpackst, unterscheidet dich von allen anderen Angeboten auf Instagram. Es sollte also nicht nur darum gehen, was und wieviel zu erzählst, sondern vor allem auch darum, wie du es erzählst.

Gesundes Mindset in 4 Schritten:

1. Folge Menschen die dir ein gutes Gefühl geben und dich persönlich weiterbringen. Und trau dich auch Menschen zu entfolgen, wenn sie in dir immer nur das Ich-Bin-Nicht-Genug-Gefühl auslösen. Du hast die Wahl.

2. Versuche als Unternehmer auf Instagram auch unternehmerisch zu denken. Mache Dir eine To-Do-Liste, was du auf Instagram willst und arbeite diese ab. So verhindert du, dass du dich in anderen Aufgaben verlierst.

3. Mache dir ein Konzept für dein Instagram Marketing. Ein starkes Business Konzept sorgt für ungemein viel Klarheit und motiviert. Also lieber etwas mehr Zeit in die Strukturierung und Planung investieren. Dann läuft das ganz von selbst.

4. Keep cool! Das wahre Leben findet draußen statt. Instagram ist eine virtuelle Plattform zum vermarkten und Kontakte knüpfen. Aber eben auch nur genau das.

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Nicht vergessen!

Wir wollen alle geliebt werden, doch ein virtuelles Like ersetzt keine wahre zwischenmenschliche Liebe. Das wahre Leben und und Business finden immer noch außerhalb des Bildschirms statt. Freunde sind wichtiger als jeder Follower und den schönen Moment zu genießen besser, als jedes Bild davon.
Hattest du auch schon mal einen Mindfuck von Instagram? Ich freue mich, wenn wir uns austauschen. Lass uns doch auf Instagram vernetzen unter @instafootprintdesign
Hola, ich bin Kathy und stehe hinter InstaFootprintDesign. Meine Leidenschaft ist die Verbindung von Kreativität und Konzeption. Damit untertstütze ich Selbstständige dabei, Instagram erfolgreich als Marketing-Kanal für ihr Business zu nutzen. – Und das mach’ ich richtig gerne! Katharina Ursinus

Gründerin von InstaFootprintDesign

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