6 Sätze, die du nie wieder über deinen Instagram-Account sagen solltest

Ich muss es mal salopp sagen: Über die Plattform Instagram höre ich ziemlich viel Bullshit!

Da ich in meinem Job mit Selbständigen zu tun habe, die ihr Business auf Instagram vermarkten wollen, muss ich mir leider immer wieder Aussagen anhören, die mich einfach nur den Kopf schütteln lassen. Die Leute sollen ihre Produkte kaufen, aber sie glauben nicht, dass, was sie zu sagen haben, irgendjemanden interessiert. Sie wollen mehr Follower, aber der Algorithmus ist gegen sie.

Kommt dir bekannt vor? Dann ist dieser Blogartikel für dich. Denn dann müssen wir an deinem Mindset grundlegend etwas ändern.

 

In diesem Blogartikel erfährst du: 

  • wie Personal Branding deine Verkaufszahlen in die Höhe treibt.
  • warum du dich trauen solltest deinen Kunden auch in den Direct Messages auf deine Produkte hinzuweisen.
  • warum es gut für dich ist, wenn deine Follower anderen Seiten entfolgen.
  • wie du mit der Shoutout-Strategie deine Community stärken und wachsen lassen kannst.

„Das interessiert bestimmt niemanden!“

Es tut mir Leid, aber den Satz „Das was ich in meiner Insta-Story erzähle, interessiert bestimmt niemanden.“, kann ich wirklich nicht mehr hören. Und ich verrate dir auch warum: Die wichtigste Person interessiert sich bereits für deinen Instagram-Kanal. Und zwar du selbst. Ich rate dir also, wenn du etwas auf dem Herzen hast, von dem du denkst, dass die Welt es hören sollte: Einfach mal machen. Vielleicht wird es dauern, bis du die Leute findest, die deine Interessen teilen. Aber mit der richtigen Strategie und Motivation kann alles gelingen. Und wer weiß: Könnte ja gut werden.

„Ich will mehr Follower!“

Jaja, wir wollen alle mehr Follower und mehr Reichweite, um unsere Produkte verkaufen zu können. Doch wenn du diesen Gedanken auch schon einmal hattest, rate ich dir, dir folgende Frage zu stellen: Was genau will ich mit mehr Followern? Was biete ich ihnen? Warum sollten sie mir folgen?

Denn Tatsache ist, wenn ein Account langweilig und unkreativ ist, kann er in noch so vielen Feeds aufpoppen. Die Leute werden ihm trotzdem nicht folgen.

Wenn dein Account aber einen Mehrwert für die User hat und ihnen dein Content in irgendeiner Form weiterhilft, werden sie genau aus dem Grund Lust haben, dir zu folgen. Überlege dir daher, welche Kriterien ein Follower erfüllen muss, um für dich und dein Unternehmen relevant zu sein und mit welchem Content du sie ködern kannst. Stellst du solchen Content bereit, wirst du automatisch wachsen.

„Ich will, dass die Leute meine Produkte kaufen!“

Ganz klar: Ich möchte auch, dass die Besucher meiner Seite meine Produkte kaufen. Doch ‘einfach so’ hat das noch nie funktioniert. Auch Instagram ist ein Kanal, auf dem du deine Produkte immer und immer wieder aktiv vermarkten musst. Sie alle paar Wochen mal in deiner Story zu erwähnen, wird nicht reichen. Das Zauberwort, um deine Follower zum Kauf zu bewegen heißt daher: „Personal Branding“.

Erst wenn deine Community eine emotionale Bindung zu dir aufgebaut hat und dir und deinem Urteil vertraut, wird sie auch auf die Qualität deiner Produkte vertrauen. Und ja, das wird etwas Zeit in Anspruch nehmen. Doch ich verspreche dir: Sobald du etwas Arbeit investierst und dein Angebot beispielsweise durch das Einbauen von Kundenfeedback greifbarer machst, wirst du schnell Verkaufserfolge sehen.

„Meine Instagram-Ideen werden geklaut.“

Vielleicht eine mutige These, aber dazu fällt mir nur folgendes ein: Niemand auf Instagram erfindet das Rad neu. Jede Idee und Information, die du auf Instagram teilst, ist mit großer Wahrscheinlichkeit schon einmal da gewesen. Und das macht auch gar nichts. Denn solange du immer wieder deinen ganz persönlichen Blickwinkel in dein Format einbringst und damit ein einzigartiges Personal Branding aufbaust, wird sich dein Account immer von anderen und Nachahmern unterscheiden. Bleib du selbst und es wird für andere unmöglich werden, dich eins zu eins zu kopieren.

„Kannst du mir mal kurz die Frage beantworten?“

Ein typischer Satz eines, wie Caroline Preuss es mal so schön genannt hat, „Content-Monsters“. Diejenigen Follower, die am besten alles for free haben wollen und sehr wahrscheinlich niemals auf die Idee kommen würden, für ihre Fragen ein Coaching bei dir zu buchen. Lieber schreiben sie einen Kommentar oder schicken dir eine Nachricht und erwarten, dass du ihnen am besten sofort ein umfassendes Feedback zu ihrem kompletten Business-Konzept gibst.

Halte dir immer eines vor Augen: Du bist nicht die Auskunft und Instagram ist dein Beruf.

Sobald du online gehst, arbeitest du und solltest dir deine Arbeitszeit ganz bewusst einteilen. Alles was du in dieser Zeit tust, sollte dich und dein Unternehmen voranbringen. Wenn du dich also entscheidest auf solche Anfragen einzugehen, dann überlege dir immer zuerst, wie du diesen Dialog für dein Business nutzen kannst. Frag zum Beispiel nach, ob die Person schon deinen Newsletter abonniert hat oder Lust hat, eine Info-Session bei dir zu buchen.

„Der Algorithmus ist Schuld!“

Der Algorithmus ist ein wunderbarer Sündenbock, weil es so schön einfach ist, die Schuld außerhalb der eigenen Verantwortung zu suchen. Tara Wittwer hat es auf den Punkt gebracht: „Der Algorithmus ist nicht Schuld. Dein Content ist scheiße!“ Vielleicht etwas extrem formuliert, aber durchaus wahr. Denn wie wir spätestens seit Carmuschkas IG TV Video mit Instagram wissen: Bei Instagram gibt es keinen Algorithmus. Doch wenn deine Follower sehr vielen Accounts folgen, dann kann es passieren, dass dein Content darin untergeht.

Die Lösung: Rufe deine Follower dazu auf, Seiten, die sie nicht wirklich interessieren, zu entfolgen. Was dir mit Sicherheit erst einmal widerstrebt, bringt deinen Followern einen gehaltvolleren Feed und dir hoffentlich ein häufigeres Vorkommen darin.

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Merke dir

Wenn deine Follower deinen Content richtig geil finden, dann besuchen sie deine Seite auch einfach mal so. #ContentIsKing

Ein abschließender Tipp:

Lasse mit der Shoutout Strategie deine Community wachsen und stärke sie:

Ganz klar: Wenn du gut zu deinen Followern und deiner Community bist, lässt sich darüber schon sehr viel gewinnen. Möchtest du jedoch wachsen und mehr Follower dazugewinnen, dann versuch es doch mal mit einer klar formulierten Anfrage zu einem Shoutout für deinen AccountGanz nach dem Motto: Hey, wenn mein Account solch eine Mehrwert für dich bietet, würde ich mich riesig freuen, wenn du mal einen Shoutout von meinem Account machst. 
(kleiner Wink mit dem Zaunpfahl 😉 )

  • Du willst mehr Follower? Dann stell dir zuerst diese drei Fragen: Warum? Was biete ich ihnen? Warum sollten sie mir folgen?
  • Das Zauberwort, um deine Follower zum Kauf zu bewegen, heißt „Personal Branding“.
  • Gibt deinem Account einen ganz persönlichen Touch und schütze dich so vor Ideen-Klau.
  • Schütze dich vor Content Monstern und weise in jeder Direct Message immer auf mindestens eins deiner Produkte hin.
  • Trau dich deine Follower um einen Shoutout deines Accounts zu bitten. So gewinnst du nicht nur neue Follower, sondern stärkst zudem dein Netzwerk.

🎧 Höre in den Podcast!

Hola, ich bin Kathy und stehe hinter InstaFootprintDesign. Meine Leidenschaft ist die Verbindung von Kreativität und Konzeption. Damit untertstütze ich Selbstständige dabei, Instagram erfolgreich als Marketing-Kanal für ihr Business zu nutzen. – Und das mach’ ich richtig gerne!

Katharina Ursinus

Gründerin von InstaFootprintDesign