“Das ist doch Instagram Bullshit!”

Ich muss es mal salopp sagen: „Ich höre über Instagram ziemlich viel Bullshit“. Daran ist nicht Instagram Schuld, sondern das Mindset und Handeln einiger User.

Richtig gehört: Da ich in meinem Job mit Selbständigen zu tun habe, die ihr Business auf Instagram vermarkten wollen, höre ich leider immer wieder Aussagen, die mich einfach nur den Kopf schütteln lassen.

Warum ich die mit dir teilen möchte? Ganz einfach: damit wir gemeinsam darüber schmunzeln und es in Zukunft besser machen können.

Höre direkt in die Podcastfolge rein oder scrolle weiter und lese den Blogartikel.

Podcastfolge #19

6 Dinge die ich nicht mehr hören kann!

In der Folge erzähle ich dir, was mich auf Instagram so richtig aufregt. Ich bin gespannt, ob du dich in einigen Aussagen wiederfindest.

#1 „Ich will, dass die Leute einfach meine Produkte kaufen!“

Ganz klar: Ich möchte auch, dass meine Kunden meine Produkte kaufen. Doch ‚einfach so‘ hat das noch nie funktioniert. Auch Instagram ist ein Kanal, auf dem du deine Produkte immer und immer wieder aktiv vermarkten musst. Sie alle paar Wochen mal in deiner Story zu erwähnen, wird nicht reichen.

Um deine Follower zum Kauf zu bewegen, lautet das Zauberwort daher: „Personal Branding“. Denn erst wenn deine Community eine emotionale Bindung zu dir aufgebaut hat und dir und deinem Urteil vertraut, wird sie auch auf die Qualität und Versprechen deiner Produkte vertrauen.

Und ja, das wird etwas Zeit in Anspruch nehmen. Doch ich verspreche dir: Sobald du etwas Arbeit investierst und dein Angebot durch das Einbauen von Kundenfeedback greifbarer machst, wirst du schnell Erfolge sehen.

 

#2 „Das interessiert bestimmt niemanden!“

Es tut mir Leid, aber den Satz „Das was ich in meiner Insta-Story erzähle, interessiert bestimmt niemanden.“ kann ich wirklich nicht mehr hören. Und ich verrate dir auch warum: Die wichtigste Person interessiert sich bereits für deinen Instagram-Kanal. Und zwar du selbst.

Ich rate dir also, wenn du etwas auf dem Herzen hast, von dem du denkst, dass die Welt es hören soll: Einfach mal machen. Vielleicht wird es dauern, bis du die Leute findest, die deine Interessen teilen. Aber mit der richtigen Strategie und Motivation kann alles gelingen. Und wer weiß: Könnte ja gut werden.

#3 „Meine Instagram-Ideen werden geklaut.“

Vielleicht eine mutige These, aber dazu fällt mir nur folgendes ein: Niemand auf Instagram erfindet das Rad neu. Jede Idee und Information, die du auf Instagram teilst, ist mit großer Wahrscheinlichkeit schon einmal da gewesen. Und das macht auch gar nichts.

Denn solange du immer wieder deinen ganz persönlichen Blickwinkel in dein Format einbringst und damit ein einzigartiges Personal Branding aufbaust, wird sich dein Account immer von anderen und Nachahmern unterscheiden.

Bleib du selbst und es wird für andere unmöglich werden, dich eins zu eins zu kopieren.

 

#4 „Kannst du mir mal kurz die Frage beantworten?“

Ein typischer Satz eines, wie Caroline Preuss es mal so schön genannt hat, „Content-Monsters“. Diejenigen Follower, die am besten alles for free haben wollen und sehr wahrscheinlich niemals auf die Idee kommen würden, für ihre Fragen ein Coaching bei dir zu buchen.

Lieber schreiben sie einen Kommentar oder schicken dir eine Nachricht und erwarten, dass du ihnen am besten sofort ein umfassendes Feedback zu ihrem kompletten Business-Konzept gibst.

Halte dir immer eines vor Augen: Du bist nicht die Auskunft und Instagram ist dein Beruf. Sobald du online gehst, arbeitest du und solltest dir deine Arbeitszeit ganz bewusst einteilen.

Alles was du in dieser Zeit tust, sollte dich und dein Unternehmen voranbringen. Wenn du dich also entscheidest auf solche Anfragen einzugehen, dann überlege dir immer zuerst, wie du diesen Dialog für dein Business nutzen kannst. Frag zum Beispiel nach, ob die Person schon deinen Newsletter abonniert hat oder Lust hat, eine Info-Session bei dir zu buchen.

 

 #5 „Der Algorithmus ist Schuld!“

Der Algorithmus ist ein wunderbarer Sündenbock, weil es so schön einfach ist, die Schuld außerhalb der eigenen Verantwortung zu suchen. Tara Wittwer hat es auf den Punkt gebracht: „Der Algorithmus ist nicht Schuld. Dein Content ist scheiße!“

Vielleicht etwas extrem formuliert, aber durchaus wahr. Denn wie wir spätestens seit Carmuschkas IGTV Video mit Instagram gelernt haben: Bei Instagram gibt es keinen Algorithmus. Doch wenn deine Follower sehr vielen Accounts folgen, dann kann es passieren, dass dein Content darin untergeht.

Die Lösung? Rufe deine Follower dazu auf, Seiten, die sie nicht wirklich interessieren, zu entfolgen. Was dir mit Sicherheit erst einmal widerstrebt, bringt deinen Followern einen gehaltvolleren Feed und dir hoffentlich ein häufigeres Vorkommen darin.

And always keep in mind: Wenn deine Follower deinen Content richtig geil finden, dann besuchen sie deine Seite auch sowieso auch einfach mal so. #contentistking

 

#6 „Ich will mehr Follower!“

Jaja, wir wollen alle mehr Follower und mehr Reichweite, um unsere Produkte verkaufen zu können. Doch wenn du diesen Gedanken auch schon einmal hattest, rate ich dir, dir folgende Frage zu stellen:

1. Was genau will ich mit mehr Followern?
2. Was biete ich ihnen?
3. Warum sollten sie mir folgen?

Denn Tatsache ist, wenn ein Account langweilig und unkreativ ist, kann er in noch so vielen Feeds aufpoppen. Die Leute werden ihm trotzdem nicht folgen.

Wenn dein Account aber einen Mehrwert für die User hat und ihnen dein Content in irgendeiner Form weiterhilft, werden sie genau aus dem Grund Lust haben dir zu folgen.

Überlege dir daher, welche Kriterien ein Follower erfüllen muss, um für dich und dein Unternehmen relevant zu sein und mit welchem Content du sie ködern kannst. Stellst du solchen Content bereit, wirst du automatisch wachsen.

Höre in den Podcast!

Ein abschließender Tipp:

Mit der Shoutout Strategie deine Community stärken und wachsen lassen:

Ganz klar: Wenn du gut zu deinen Followern und deiner Community bist, lässt sich darüber schon sehr viel gewinnen.

Möchtest du jedoch wachsen und mehr Follower dazugewinnen, dann versuch es doch mal mit einer klar formulierten Anfrage zu einem Shoutout für deinen Account.

Ganz nach dem Motto: Hey, wenn mein Account solch eine Mehrwert für dich bietet, würde ich mich riesig freuen, wenn du mal einen Shoutout von meinem Account machst. (kleiner Wink mit dem Zaunpfahl 😉 )

Viel Spaß beim Umsetzen der Tipps und Ideen. Lass uns doch auf Instagram vernetzen. Du findest mich auf @instafootprintdesign

 

Community Projekt: Bullshit Bingo!

Ps. Passend zur Podcastfolge fand ein Community Projekt statt, aus welchem ein “Instagram Bullshit Bingo” entstanden ist. Wir haben alle Bullshit-Sätze gesammelt und die Tops haben es ins Bingo geschafft. Ich finde es ziemlich lustig, was sagst du dazu?

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